Den ersten Teil der Weiterbildung
eröffnete Hans Ziegler (Psychotherapeut SGST/Psychoanalytiker SPV) mit
seinem Referat am 4. Juni und begeisterte alle Teilnehmer mit seinen zuversichtlichen
und erfahrungsreichen Worten. Dabei wurde uns wieder bewusst, wie wichtig
der Zusammenhalt in der Ehe für unsere Jugendlichen ist und was wir mit
unserem Bespiel alles erreichen oder aber verderben können.
Maria Theresia Müller ermutigte uns im zweiten Referat, sich nicht treiben
zu lassen vom Trend der Zeit, sondern die Sexualerziehung erst zu nehmen,
offen und ehrlich mit unseren Kindern zu reden und ihnen das Warum unserer
Meinung näher zu bringen. Es tat gut zu sehen, dass man es schaffen kann,
in der Sexualerziehung auch vielleicht weniger verbreitete Moralvorstellungen
weiter zu geben und dadurch selbstbewusste, aufgeklärte und fröhliche
junge Menschen zu formen.
Am 11. Juni führte uns Herr Bruno Dinner mit seiner Frau Nancy durch
den Nachmittag: Mit viel Humor zeigte er uns, wie sich Jugendliche in der
Pubertät fühlen können, wie Eltern gut oder schlechter reagieren
und wie wir Erzieher mehr erreichen können bei den jungen (noch nicht)
Erwachsenen. Nach einem sehr lebhaften Work-Shop war die Zeit leider viel
zu schnell vorüber und wir mussten uns verabschieden.
34 Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich sehr gut auf die schwierige aber
auch schöne Zeit der pubertierenden Kinder vorzubereiten oder die bereits
in der Pubertät steckenden Söhne und Töchter besser begleiten
und verstehen zu lernen.
- Andrea Kuhn
|